Neuigkeiten
20.11.2017
Nur leichte Veränderungen im Fraktionsvorstand

(Kreis Olpe) Mit geringen Änderungen schickt die CDU Fraktion im Kreistag ihren Vorstand in die zweite Hälfte der Wahlperiode. Josef Geuecke wurde ebenso einstimmig in seinem Amt als Vorsitzender bestätigt wie seine beiden Stellvertreter Wolfgang Hesse (Olpe) und Marion Schwarte (Attendorn). Holger Mester aus Halberbracht ist neuer Schatzmeister. Er löst Hans-Otto Hille aus Grevenbrück in dieser Funktion ab. Michael Hecken aus Wenden rückt als Beisitzer für Dr. Heike Hausmann nach. Hausmann hatte wegen erheblicher Belastungen auf dieses Amt verzichtet. Uli Tönnesmann, Michael Köhler, Dietmar Meeser und Heribert Burghaus als Schriftführer setzten ihre verlässliche Arbeit im Vorstand fort.

 

Gemeinsam müssen auch in den kommenden Jahren wichtige politische Themen in der 27-köpfigen Fraktion umgesetzt werden. „Wir sind uns unserer Verantwortung sehr bewusst“, so Vorsitzender Josef Geuecke, „unsere große Mehrheit im Kreistag verlangt sachkundiges Arbeiten mit Ruhe und Zuversicht in die eigenen Fähigkeiten.“ So will die CDU nicht auf jede Aufregung, auf jede Welle und auf jede Strömung reagieren. Vielmehr gilt es, sachbezogen und verlässlich Kommunalpolitik zu betreiben. „Wir sehen große Herausforderungen, die Arbeit wird nicht langweilig,“ so der 1. stellv. Vorsitzende Wolfgang Hesse. Er nennt den weiteren Ausbau der digitalen wie analogen Infrastruktur und besonders auch die Zukunft der Müllentsorgung im Kreis Olpe mit dem herausragenden Aspekt der Zentralen Mülldeponie. Aber auch die stetige Verbesserung des Rettungsdienstes gehört für ihn auf die Agenda. Die ausreichende Versorgung mit Plätzen in den Kindertagesstätten wird mit Verve fortgesetzt, die Förderung des Ehrenamtes besonders im Sport und im Kulturbereich hat hohe Priorität.

Dabei müssen die finanziellen Enden klug zusammengehalten werden. Marion Schwarte als 2. stellv. Vorsitzende ist gemeinsam mit den Haushältern der Fraktion gefordert. „Wir werden weiterhin vernünftig wirtschaften“, so die für ihre kritischen Nachfragen bekannte Attendornerin, „wie werden jede Haushaltsposition kritisch beleuchten, aber sinnvolle Vorhaben mit ganzer Kraft unterstützen“.

 

Die CDU Fraktion sieht sich für den Rest der Wahlzeit bis zum Jahr 2020 gut gerüstet. „Bei allen Belastungen und gelegentlichen Anfeindungen macht uns Politik Spaß,“ so Wolfgang Hesse und Josef Geuecke unisono. „Wir können nämlich Jahr für Jahr feststellen, dass die CDU Politik in enger Abstimmung mit der Verwaltung gute Früchte trägt“, so die beiden Vorstandsmitglieder. „Jetzt muss die Politik nur noch ein wenig weiblicher werden“, ergänzt Marion Schwarte. Doch auch da ist die CDU auf einem guten Weg. Fand doch mit Sandra Ohm aus Drolshagen eine qualifizierte und engagierte Politikerin als neues Mitglied der Fraktion den Weg in den Kreistag.

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16.11.2017
Klaus Kaiser (Neheim) bleibt weiterhin Vorsitzender
Neuenrade/Kreis Olpe/Südwestfalen. Klaus Kaiser MdL bleibt für weitere zwei Jahre Vorsitzender der CDU in Südwestfalen. Am gestrigen Abend wählten die Delegierten aus den fünf südwestfälischen Kreisen, Hochsauerlandkreis, Märkischer Kreis, Olpe, Siegen-Wittgenstein und Soest, neben den parlamentarischen Staatssekretär aus Arnsberg Thorsten Schick MdL aus Iserlohn abermals zum stellvertretenden Vorsitzenden. Neu im geschäftsführenden Vorstand ist Jörg Blöming MdL aus Erwitte im Kreis Soest. Er folgt auf Landrätin Eva Irrgang. Guido Niermann bleibt weiterhin Geschäftsführer und der Landtagsabgeordnete Marco Voge aus Balve bleibt Pressesprecher der südwestfälischen Christdemokraten.

Zu Beisitzern wurden Thomas Becker (Brilon), Bernadette Böger (Hemer), Kerstin Brauer (Lennestadt), Helena Brüggemann (Soest), Dr. Uta Butt (Kreuztal), Dr. Matthias Heider MdB (Lüdenscheid), Michael Kotthoff (Meschede), Florian Müller (Drolshagen), Ralf Schwarzkopf (Lüdenscheid), Stephan Stickeler (Lennestadt) und Georg von Weichs (Eslohe) gewählt.

Kaiser ging in seinem Rechenschaftsbericht auf die vergangenen zwei Jahre ein. Er machte dabei deutlich, dass viele Themen aus und für Südwestfalen von der CDU richtig gesetzt wurden. Dies war Grundlage für das gute Abschneiden bei der Landtagswahl im Mai. Dabei hat die CDU neun von zehn Wahlkreisen direkt gewonnen. Im gleichen Atemzug dankte Kaiser den ausgeschiedenen Abgeordneten Eckhard Uhlenberg, Werner Lohn und Theo Kruse und vor allem den engagierten Wahlkämpfern. Auch mit Blick auf die Bundestagswahl zog Kaiser ein positives Fazit. Alle Wahlkreise (Matthias Heider - Märkischer Kreis und Olpe, Volkmar Klein - Siegen-Wittgenstein, Patrick Sensburg - Hochsauerlandkreis und Hans-Jürgen Thies - Soest) wurden wie bei der Wahl 2013 wieder direkt von der CDU gewonnen. Mit Paul Ziemiak aus Iserlohn zog ein fünfter Vertreter aus Südwestfalen über die Liste in den Bundestag ein.

Als Gast konnte die CDU-Südwestfalen den Generalsekretär Josef Hovenjürgen aus Düsseldorf begrüßen. Er ging unter der Fragestellung "100 Tage NRW Koalition" auf die ersten Erfolge der neuen Landesregierung ein. Besonders wichtig war Hovenjürgen auf den Haushaltsentwurf einzugehen, der in dieser Woche in den Landtag eingebracht wird. Dabei werden keine neuen Schulden gemacht und er sagte zu, dass dies bis 2022 auch so bleiben soll. Weitere wichtige Punkte waren die Bekämpfung des Unterrichtsausfalls, die gescheiterte Inklusion und die Sicherheit. Insbesondere hier wurden erste Maßnahmen ergriffen, um mit den neu eingestellten 2.300 Auszubildenden bei der Polizei und den Polizeiverwaltungsassistenten dafür zu sorgen, dass die Bürgerinnen und Bürger sich sicherer fühlen. Erstaunt war Hovenjürgen über das Vorgehen der Opposition, die heute - wenige Wochen nach Regierungsübernahme - Lösung der Probleme fordert, die sie bis zum 14. Mai als nicht existent bezeichnet hat.

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24.10.2017
Kreisparteitag in Weringhausen verabschiedet die Erklärung einstimmig

Die Koalition von CDU und FDP im Landtag NRW hat vereinbart, einen Masterplan für ihr so genanntes Gigabit-Ziel zu entwickeln. Danach verfügt Nordrhein­-Westfalen bis 2025 über flächendeckende, konvergente Gigabit-Netze.

Die CDU Deutschlands verfolgt ausweislich ihres Regierungsprogramms das Ziel, die so genannte Gigabit-Gesellschaft zu schaffen. Dazu will sie den flächendeckenden Ausbau von modernsten Glasfasernetzen vorantreiben und bis 2025 realisieren.

Der Kreis Olpe ist Projektträger eines in Abstimmung mit den Städten und Gemeinden erstellten Konzeptes für den Breitbandausbau im Kreis Olpe. Es sieht ab 2018 Bandbreiten in einer Größenordnung von mindesten 50 Mbit/s bei 98 % der Haushalte und mindestens 100 Mbit/s symmetrisch in den anzuschließenden Gewerbegebieten vor.

Dies vorausgeschickt wird beschlossen, was folgt:

 

Die für den Kreis Olpe gewählten Abgeordneten sollen sich dafür einsetzen, dass bei den Vorhaben, Gigabit-Netze zu errichten bzw. eine Gigabit-Gesellschaft zu etablieren, der ländliche Raum besonders berücksichtigt wird. Der Landrat des Kreises Olpe soll je nach Dauer der Vorhaben leistungsfähige Zwischenlösungen anstreben.
Im Einzelnen soll dazu

  • in NRW darauf hingewirkt werden, dass die nach dem Koalitionsvertrag vorgesehenen Strategien und Programme geeignet sind, Gigabit-Netze im Kreis Olpe bereits deutlich vor 2025 herzustellen;
  • im Bund darauf hingewirkt werden, dass die im Regierungsprogramm enthaltenen Vorstellungen zur Gigabit-Gesellschaft möglichst ohne Einschränkungen im Koalitionsvertrag berücksichtigt werden und dabei der ländliche Raum besonders berücksichtigt wird;
  • der Landrat des Kreises Olpe in Abstimmung mit den kreisangehörigen Städten und Gemeinden, soweit wirtschaftlich vertretbar, alles dafür tun, dass das v. g. Gigabit-Netz so schnell wie möglich im Kreis Olpe entsteht und dass, soweit die o. g. Gigabit-Gesellschaft o. ä. Gegenstand des Koalitionsvertrags wird, die sich daraus ergebenden Chancen, soweit wirtschaftlich vertretbar, so schnell wie möglich im Kreis Olpe genutzt werden;
    Vorab soll im v. g. Sinne, soweit wirtschaftlich vertretbar, insbesondere zur Versorgung von Gewerbegebieten und Bildungseinrichtungen von geeigneten Zwischenlösungen vorzugsweise unter Verwendung von Glasfaser Gebrauch gemacht werden.
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24.10.2017

Max Beckmann aus Olpe löst bisherigen Vorsitzenden Maximilian Völkel ab. Viele neue Gesichter im geschäftsführenden und im Gesamtvorstand der JU

Am Samstag, den 21. Oktober traf sich die Junge Union im Kreis Olpe zu ihrer jährlichen Mitgliederversammlung. Bevor es aber zum formellen Teil überging, stand die Besichtigung der Biogasanlage in Grevenbrück an. Die Geschäftsführerin, Lisa Sternberg, führte die Mitglieder durch die Anlage und erklärte den täglichen Arbeitsablauf sowie die Investitionen der letzten Jahre. Akzeptanz in der Öffentlichkeit war während des Termins ein wichtiges Thema. Frau Sternberg freute sich daher, dass durch die Besichtigung das Gespräch mit den Verantwortlichen gesucht wurde.

Im Anschluss ging es dann zur eigentlichen Mitgliederversammlung in den Ess-Bahnhof nach Grevenbrück. Auf der Tagesordnung standen in diesem Jahr vor allem die Wahlen des Kreisvorstandes. Der bisherige Vorsitzende Maximilian Völkel, der aus beruflichen Gründen nicht mehr antrat, blickte auf vier intensive Jahre mit seinem Kreisverband zurück. Neben den vielen regionalen und überregionalen Veranstaltungen, nahmen vor allem die Landtags- und Bundestagswahl in diesem Jahr einen großen Stellenwert in der Arbeit der CDU Jugendorganisation ein. Die Junge Union war dort nicht nur im Haustürwahlkampf und auf den Marktplätzen vertreten, sondern spielte auch hinter den Kulissen in der Organisation der Helfer und Aktionen eine wichtige Rolle im Wahlkampfteam.

Als neuer Vorsitzender wurde der 26-jährige bisherige Stellvertreter Max Beckmann aus Olpe einstimmig gewählt. Er arbeitet bei einem großen heimischen Mittelständler und ist vor gut einem Jahr nach dem Studium bewusst wieder in die Heimat zurückgekehrt. Unterstützt wird er im jungen geschäftsführenden Vorstand von Torsten Weber und Paul Rademacher als Stellvertreter sowie Antonia Drixelius und Alexander Palasz als Schriftführerin und Geschäftsführer.

Neben dem neuen Vorsitzenden fallen jedoch besonders die vielen neuen Köpfe im Vorstand auf. So waren vier von fünf neu gewählten Mitgliedern vorher noch nicht Teil des geschäftsführenden Kreisvorstandes. Zudem wurden sieben Mitglieder zum ersten Mal in den 15-köpfigen Gesamtvorstand gewählt, ein echter Generationswechsel also. Genau für diese neuen Mitglieder soll der Kreisvorstand nun als “Plattform” dienen: “Jedes Mitglied ist gefragt, die Organisation mit den eigenen Projekten und Ideen zu prägen”, so der neue Kreisvorsitzende. Die konstituierende Sitzung ist für November geplant.

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12.10.2017
Offene Mitgliederversammlung mit Ina Scharrenbach
Hohen Besuch erwartet die Frauen Union im Kreis Olpe aus Anlass ihres 60-jährigen Bestehens. Ministerin Ina Scharrenbach, zugleich Vorsitzende der Frauen Union NRW, wird im Rahmen der kleinen Jubiläumsfeier die Festrede halten, die sie unter den Titel „Heimat Zukunft geben – Wie können wir unsere Region stärken?“ stellt. Kreisvorsitzende Ursula Stuff lädt alle Mitglieder sowie der FU nahestehende Frauen und Männer herzlich hierzu ein am Montag, 16. Oktober, 19 Uhr im Landhotel Sangermann in Oberveischede. Im Rahmen einer offenen Mitgliederversammlung wird Heimatministerin Ina Scharrenbach sprechen. Aus organisatorischen Gründen bittet die Frauen Union um vorherige Anmeldung unter 02761/3046 bzw. per Mail an cdu-olpe@t-online.de
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26.09.2017

Berlin/Kreis Olpe. In der Zeit nach der Wahl werden die Personalentscheidungen im Bundestag getroffen. Eine Erste fällten jetzt die CDU-Abgeordneten aus Südwestfalen. Gemeinsam wählten sie Matthias Heider zu ihrem neuen Sprecher. Damit wird Heider künftig die Zusammenarbeit der fünf Abgeordneten koordinieren und nach außen kommunizieren.  Heider hatte bei der Bundestagswahl in seinem Wahlkreis im südlichen Sauerland 47,9 Prozent der Stimmen erzielt und vertritt die Region bereits seit acht Jahren als direkt gewählter Abgeordneter. Der promovierte Jurist aus Lüdenscheid folgt damit als Sprecher Bernhard Schulte-Drüggelte aus dem Kreis Soest nach, der nicht erneut für den Bundestag kandidiert hatte. Bei ihrem Treffen verabschiedeten die südwestfälischen Abgeordneten außerdem ihre Kollegen Christel Voßbeck-Kayser und Bernhard Schulte-Drüggelte. Schulte-Drüggelte vertrat 15 Jahre lang die Interessen des Kreises Soest im Deutschen Bundestag. Christel Voßbeck-Kayser war 2013 über die Landesliste in den Bundestag eingezogen und hatte zuletzt im Ausschuss für Arbeit und Soziales mitgearbeitet.

 

Hintergrund:

In der Gruppe der südwestfälischen CDU-Abgeordneten haben sich die CDU-Abgeordneten aus Südwestfalen zusammengeschlossen.

Der Gruppe gehören an: Dr. Matthias Heider (Kreis Olpe, südlicher Märkischer Kreis), Volkmar Klein (Kreis Siegen-Wittgenstein), Prof. Dr. Patrick Sensburg (Hochsauerlandkreis), Hans-Jürgen Thies (Kreis Soest) sowie Paul Ziemiak (nördlicher Märkischer Kreis).

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20.09.2017
Matthias Heider überreicht symbolischen Scheck

Dr. Matthias Heider, Bundestagsabgeordneter, Hubert Brill, Geschäftsführer der CDU-Geschäftsstelle Olpe, Frau Mariela Heller und Frau Kerstin Brauer sowie Hotelier Bernhard Schwermer überreichten den symbolischen Scheck in den Seminarräumen des Vereins Kompetenz gegen Brustkrebs an Dr. Susanne Kost und Petra Mennekes. Beide danken den einzelnen Spendern für die Summe von 1.800 €, und auch Frau Stuff, Vorsitzende der Frauenunion, die das besondere Kochevent initiiert hat. Der Betrag kommt von Brustkrebs betroffenen Frauen zugute. Der Verein stärkt und unterstützt die Frauen durch vielfältige Angebote (u.a. psychoonkologische Beratung, um nach der Diagnose neue Perspektive zu gewinnen, Kosmetikseminare, damit sich Frauen in Krebstherapie besser fühlen, Kongress für Betroffene, ihre Lebenspartner, Ärzte, Therapeuten und Interessierte.)

 Die Sachspenden der Zutaten erfolgten von Forellenzucht Rameil, Gleierbrück, Metzgerei Wesener, Lennestadt, Handelsagentur Cordes, Würdinghausen, Krombacher Brauerei, Herrn Schwermer sowie Regina Graf, die Tischdekoration, Lauch und Kräuter aus ihrem Garten ergänzte.

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15.09.2017

Zusammenarbeit mit Ministerpräsident Armin Laschet auch zum Wohle der Region Südwestfalen

 Der südwestfälische CDU-Europaabgeordnete Dr. Peter Liese ist einstimmig zum neuen Sprecher der CDU-Europaabgeordneten aus Nordrhein-Westfalen gewählt worden. Er ist in dieser Funktion der Nachfolger von Elmar Brok aus Bielefeld. Elmar Brok hat das Amt nach 28 Jahren auf eigenen Wunsch abgegeben und Peter Liese als seinen Nachfolger vorgeschlagen. „Das einstimmige Votum meiner Kollegen freut mich sehr. Ich möchte dieses neue Amt zum Wohle der Menschen in ganz Nordrhein-Westfalen ausüben. Viele Entscheidungen, die im Europäischen Parlament getroffen werden, haben unmittelbare Auswirkungen auf unser Leben vor Ort“, so Peter Liese.

Die Funktion bedingt auch, dass er Mitglied im geschäftsführenden Landesvorstand der CDU Nordrhein-Westfalen ist. „Ich möchte in dieser Funktion auch die Anliegen Südwestfalens in die CDU Nordrhein-Westfalen noch stärker einbringen und sehe dafür gute Voraussetzungen, da ich den Ministerpräsidenten Armin Laschet aus seiner Zeit als Europaabgeordneter sehr gut kenne und wir immer gut zusammen gearbeitet haben“, so Liese abschließend.

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13.09.2017

In der Mitgliederversammlung der Kommunalpolitischen Vereinigung der CDU des Kreises Olpe in Oberveischede konnte Kreisvorsitzender Klaus Klapheck Dr. Jan Heinisch, Staatssekretär im neuen Ministerium für Heimat, Kommunen, Bauen und Gleichstellung, als Redner begrüßen.  Heinisch selbst war 12 Jahre lang Bürgermeister der 25000-Einwohner-Stadt Heiligenhaus und ist tief in der Kommunalpolitik verwurzelt. Sein Referat hatte er unter das Thema „Neue Landesregierung – Neue Wege“ gestellt. Unter dem Leitmotiv „Heimat“ nahmen  Aspekte der Finanzierung der Kommunen, aber auch der Stadtentwicklung, einen wesentlichen Platz ein. „Die kommunale Finanzsituation ist zwar sehr unterschiedlich in NRW, aber insgesamt kommt bisher zu wenig Geld in den Kommunen an. Viele Gemeinden und Städte sind nicht in der Lage, ihre Aufgaben ohne Schulden zu finanzieren. Hier läuft seit einigen Jahren vieles schief und das wollen wir ändern“, so seine einleitenden Worte. Ab 2018 sollen der Kommunalsoli wieder abgeschafft, die Mittel im Gemeindefinanzierungsgesetz aufgestockt und die Landespauschalen für Schule, Sport usw. zumindest in der Form erhöht werden, dass die Sockelbeträge angehoben und die Zuwendungen gegenseitig deckungsfähig erklärt werden. Dies komme vor allem kleinen Gemeinden im ländlichen Raum zugute. Alle Bundesmittel würden zukünftig ohne Abschlag an die Kommunen weitergereicht werden. Im investiven Bereich stellte Dr. Heinisch den Kommunen erhebliche Mittel in Aussicht. Er kündigte eine Revidierung der Landesbauordnung an, um diese von unnötigen, aufwendigen Verfahrensschritten zu befreien und mit dem Ziel, den Kommunen die Möglichkeit zu geben, mehr Bauland zu aktivieren. Nach seiner Meinung müsse auch eine Änderung im Bereich der Abschreibungen nicht rentierlicher Wirtschaftsgüter bei den Kommunen erfolgen, um deren Haushalte von rein buchmäßigen Defiziten zu entlasten.
Heimat, so Dr. Heinisch abschließend, sei ein vielseitiger, durchaus auch emotionaler Begriff. Für den einzelnen sei er mit der erlebten Lebensqualität und der Identifikation zum Lebensraum verknüpft. Die anwesenden Kommunalpolitiker verabschiedeten ihn herzlich und mit einem für die Region typischen Präsent.

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12.09.2017
Unser aktuelles Reiseangebot für Frühjahr 2018 finden Sie in der Rubrik "Aktuelles/Unsere Reiseangebote"
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