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13.06.2016, 10:17 Uhr
Olper Delegierte kommen motiviert vom Landesparteitag aus Aachen zurück
Dr. Matthias Heider MdB wieder im Landesvorstand
Die Delegierten des Kreisverbandes Olpe der CDU sind erfolgreich vom Landesparteitag in Aachen zurück gekehrt. Bei den Wahlen konnte Bundestagsabgeordneter Dr. Matthias Heider erneut in den Landesvorstand einziehen. Kreisvorsitzender Jochen Ritter: „Wir freuen uns, dass wir mit Matthias Heider wieder einen starken Vertreter aus unserem Wahlkreis im Vorstand der Landes-CDU haben.“ Darüber hinaus wurden auch alle anderen von den CDU-Kreisverbänden aus Südwestfalen vorgeschlagenen Kandidaten gewählt. Beeindruckt waren die Delegierten aus dem Südsauerland von der äußerst engagierten, kämpferischen Rede ihres Landesvorsitzenden Armin Laschet, der mit 93,4 % wieder gewählt wurde. Die inhaltlichen Schwerpunkte seiner Rede lagen auf den Politikfeldern der Inneren Sicherheit, der Finanzen und der Bildung. Besonders großen Beifall aber erhielt er für seine Angriffe auf die Regelungswut der Landesregierung und insbesondere des Umweltministers, sei es die Verordnung zur Zählung von Wildkatzen, das Landesjagdgesetz oder die Vorgaben für den Teilplan Energie der Landesentwicklungsplanung. Laschet hatte das Rednerpult mit drei Stößen Papier betreten, so dick, dass er sie kaum noch tragen konnte. "Das sind nur drei der Gesetze und Verordnungen, mit denen Rot-Grün unser Land blockiert", erklärte er und las genüsslich aus der Landeskatzenverordnung des Umweltministers vor, wo es unter anderem heisst: "Sofern Tiere versterben, ist das zu berücksichtigen, weil der Tod der größtmögliche Schaden des Tieres ist." Mitten im November 2015, wo das ganze Land einen historischen Zustrom von Flüchtlingen verarbeiten musste, schreibe der NRW-Umweltminister den Kommunen vor, wie sie Katzen zu zählen habe. Laschet: "Ich sage der Landesregierung: Zählt lieber mal, ob ihr noch alle Tassen im Schrank habt."  Kernaufgaben der Landespolitik wie etwa die Bevorratung mit ausreichender Planung für neue Strassen, Brücken und Schienenstränge seien dafür liegengeblieben. "Als der Bund den Ländern Geld für die Infrastruktur geben wollte, konnte NRW nur drei Projekte anmelden. Deshalb floss nur ein Bruchteil des Geldes nach NRW, das  die Bayern bekommen haben", sagte Laschet, "es regnet Brei aus Berlin und in NRW fehlen die Löffel". Abschließend stellte er unter großem Beifall fest: So unter Wert darf NRW nicht weiter regiert werden.