Neuigkeiten
12.10.2016, 14:38 Uhr
Wilma Ohly erneut in den Bundesvorstand der Senioren Union gewählt
Senioren-Union fordert Bringschuld für Flüchtlinge
Magedeburg/Kreis Olpe.

Bei der 16. Bundesdelegiertenversammlung in der Landeshauptstadt von Sachsen-Anhalt fanden die Reden des  wieder gewählten Vorsitzenden Prof. Dr. Otto Wulff und unserer CDU-Bundesvorsitzenden, Bundeskanzlerin Angela Merkel, begeisterten Zuspruch. Otto Wulff wurde mit überwältigender Stimmenzahl wiedergewählt. Als eine der 19 Beisitzer teilte Wilma Ohly, Olpe, den zweiten Platz mit Schleswig Holstein und erhielt 86,6 Prozent der Stimmen. Dies ist eine Anerkennung der guten Arbeit der Senioren-Union in Südwestfalen.

 In seiner Grundsatzrede verlangte Wulff, dass sich auch Flüchtlinge mit einer anderen Religionszugehörigkeit der deutschen Werteordnung anpassen müssen. „Die Zuwanderer haben eine Bringschuld, die sie einlösen müssen, wie das in jedem anderen Land der Welt verlangt wird“, verlangte Wulff. Außerdem biete die deutsche Verfassung jedem die Möglichkeit, das Land jederzeit zu verlassen, vor allem sei das ein Muss für diejenigen, die keinen Asylanspruch haben. Im Übrigen forderte der Bundesvorsitzende der Senioren-Union eine stärkere politische Mitbestimmung der älteren Generation.

 Bundeskanzlerin Angela Merkel lobte die Hilfsbereitschaft und den ehrenamtlichen Einsatz der Älteren. Sie verdeutlichte, dass gerade sie nach der Erfahrung des Krieges und der Nachkriegszeit bedingungslos für Frieden einstehen. Besonders beleuchtete sie die Situation in Europa und machte klar, dass es kaum eine gute Zukunft für Deutschland und Europa ohne die europäische Union geben könne. Sie erhielt begeisterten Zuspruch und die Zusage, dass die Senioren-Union Deutschlands hinter ihr steht und dies auch bei den Wahlen im nächsten Jahr nach Kräften bestätigen wird.

 „Einigkeit und Recht und Freiheit“, mit unserer Nationalhymne endete der Bundesdelegiertentag in der Lutherstadt Magdeburg, auch als Auftrag, diese Werte nicht nur zu erhalten, sondern als ernsthafteZukunftsaufgabe anzugehen und dafür zu kämpfen.