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11.08.2017, 13:53 Uhr
Parteijubilare im Kulturdenkmal Wendener Hütte geehrt
Jochen Ritter besucht 94-jährigen Jubilar zu Hause in Würdinghausen

Um sich für ihr politisches Engagement zu bedanken, hatte der CDU-Kreisvorsitzende Mitglieder eingeladen, die 50 und mehr Jahre mit der Partei verbunden sind. Vorab stand bei bestem Sommerwetter eine Führung durch das Museum und Kulturdenkmal Wendener Hütte auf dem Programm, wo in der Frühzeit der Industrialisierung mit Wasserkraft Eisen aus Erz gewonnen und bearbeitet wurde. Der kühle Gewölbekeller bot danach einen guten Rahmen, um sich bei Kaffee und Kuchen über im Laufe der Jahre gesammelte Erfahrungen wie auch aktuelle politische und gesellschaftliche Themen auszutauschen. Ritter zeigte sich beeindruckt von der über Jahrzehnte gefestigten politischen Überzeugung: „Das ist etwas Besonderes; denn die Politik wird wie andere gesellschaftliche Bereiche auch zusehends schnelllebiger. Darüber die großen Linien nicht aus dem Blick zu verlieren und über Jahrzehnte am politischen Diskurs teilzunehmen, trägt erheblich dazu bei, unsere Demokratie stabil zu halten und mit Augenmaß weiter zu entwickeln.“ Mit 65 Jahren Mitgliedschaft „dienstältester“ Teilnehmer war Karl-Josef Köster nebst Gattin aus Attendorn, mit dessen Sohn Markus, mittlerweile promovierter Historiker in Münster, Ritter gemeinsam die Schulbank gedrückt hatte. Außerdem konnte Jochen Ritter für 50-jährige Mitgliedschaft die Parteifreunde Rudi Boden (Gerlingen), Meinolf Deimel und Gerhard Saure (Ortsverband Dünschede), Peter Greven (Dahl), Engelbert Steinhoff aus Theten sowie Jürgen Tomiak vom Ortsverband Veischedetal ehren. Alle Jubilaren überreichte er als kleines Präsent im Jubiläumsjahr die aktuelle Chronik "200 Jahre Geschichte des Kreises Olpe".   

Dem an Jahren ältesten Jubilar Karl-Josef Guntermann hat Ritter an dessen 94. Geburtstag gratuliert und dabei die von der Bundesvorsitzenden Angela Merkel und dem Landesvorsitzenden Armin Laschet unterzeichnete Urkunde zu Hause vorbeigebracht. Er war vor gut 40 Jahren von seinem damaligen Untermieter Willi Weiskirch, dem ehemaligen Wehrbeauftragten des Deutschen Bundestages, für die Partei gewonnen worden und verfolgt das Geschehen nach wie vor aus seinem Haus hoch über den Dächern von Würdinghausen.