Neuigkeiten
07.06.2021
CDU-Bundestagskandidat im Gespräch mit Einzelhändlern und Gastronomen
 Kreis Olpe. Die Inzidenzen sinken, immer mehr Menschen sind bereits geimpft und Cafés, Schulen und Geschäfte öffnen wieder. Der heimische CDU-Bundestagskandidat Florian Müller fordert nun einen Masterplan für lebendige Innenstädte, um die Innenstädte nach der Pandemie zukunftsfähig aufzustellen. 

 

Florian Müller tauschte sich unter anderem mit Gastronomen und Einzelhändlern aus, um sich über die Auswirkungen der Corona-Pandemie zu informieren. „Die vergangenen Wochen und Monate waren geprägt von vielen Unsicherheiten. Wir wussten nicht, wann und wie wir unsere Läden wieder öffnen dürfen“, berichteten Peter und Henrik Enders von Maiworm Moden mit Filialen, u. a. in Attendorn und Olpe. „Daher ist die Rückkehr der Kunden in die Geschäfte  ein ganz wichtiges Signal“, so die beiden Einzelhändler. Die Zeit im Lockdown sei für die Eigentümer und die Beschäftigten belastend gewesen. Die Überbrückungshilfen seien sehr bürokratisch, hätten aber das Überleben vieler kleiner Einzelhändler gesichert.

 

Aus der Sicht von Florian Müller braucht es auch nachhaltige Konzepte, um mit Dienstleistern, Gastronomen und Einzelhändlern die Innenstädte dauerhaft lebendig zu halten. „Unsere Einzelhändler haben gute Konzepte und häufig einen festen Kundenstamm. Sie scheuen auch nicht den Wettbewerb, brauchen aber faire Bedingungen gegenüber reinen Versandhändlern“, hob Müller nach den Gesprächen hervor. Eine globale Mindeststeuer oder eine Digitalsteuer könnten fairere Wettbewerbsbedingungen herstellen. „Entscheidend ist aber auch, dass die Kommunen von einem möglichen Steueraufkommen profitieren, denn die Versandhändler nutzen die regionale Infrastruktur“, so Müller.

 

Nicht nur die Geschäfte, sondern auch die Gastronomie startet nach monatelangem Abholgeschäft neu. Der Heinsberger Gastronom und Kreistagsmitglied Bernhard Schwermer berichtete ebenfalls, dass die Überbrückungshilfen des Bundes zwar wirkten, dennoch würden einzelne Betriebe wohl nicht wieder geöffnet werden. Im Übrigen bliebe gerade die Ausbildung von Fachkräften im Service auf der Strecke.

 

Stadtfeste mit großem Markttreiben, die normalerweise viele Menschen in die Innenstädte locken, dürfen bislang noch nicht wieder stattfinden. Florian Müller: „Durch die Absage der Weihnachtsmärkte und Stadtfeste sind die für viele Einzelhändler und Gastronomen umsatzstarken verkaufsoffenen Sonntage weggefallen. Besonders im Neustart sollten wir in Abstimmung mit Kommunen und Arbeitnehmervertretern die verbleibenden Möglichkeiten für verkaufsoffene Sonntage nutzen.“

 

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08.04.2021
Kreis Olpe. Florian Müller aus Drolshagen ist der neue CDU-Bundestagskandidat im südlichen Märkischen Kreis und im Kreis Olpe. Der 33-Jährige setzte sich in der Aufstellungsversammlung auf der Freilichtbühne in Elspe gegen zwei Mitbewerber durch und erzielte ein souveränes Ergebnis von 80 Prozent der Stimmen. Müller ist verheiratet, hat einen Sohn und arbeitet bei der Lufthansa in Köln als Strategiereferent. Im Kreis Olpe ist er stellvertretender CDU-Kreisvorsitzender und Vorsitzender der CDU in Drolshagen. In seiner Rede warb er engagiert dafür, die erfolgreiche Verbindung aus Heimat und Hightech im Sauerland zu erhalten und weiterzuentwickeln. Es brauche in der Politik mehr Mut und Innovation. Konkret müsse die Infrastruktur modernisiert werden, damit Unternehmen auch künftig noch im Sauerland investieren. Außerdem sei es notwendig, die Betreuung im Alter zu sichern und dass für die jüngere Generation Bauen im Sauerland bezahlbar bleibe. „Ich bin Überzeugungstäter für unsere Verbindung von Heimat und Hightech. Lassen Sie uns dafür sorgen, dass unsere Kinder im Sauerland alles erreichen können und gemeinsam für eine Zukunftsperspektive im Sauerland kämpfen“, warb Müller abschließend. Informationen: http://florian-mueller.de
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29.03.2021
 alphabetische Reihenfolge

 

BUNDESPARTEITAG

Delegierte

Florian Müller (Drolshagen)
Jochen Ritter MdL (Olpe)
Dr. Barbara Schäfer (Kirchhundem)
Marion Schwarte (Attendorn)

Ersatzdelegierte

Sebastian Abel (Lennestadt)
Markus Arens (Olpe)
Hubert Brill (Lennestadt)
Hans-Georg Cremer (Finnentrop)
Bernhard Schwermer (Kirchhundem)

 

LANDESPARTEITAG

Delegierte

Markus Arens (Olpe), Achim Henkel (Finnentrop), Sabine Krippendorf (Lennestadt), Florian Müller (Drolshagen), Sandra Ohm (Drolshagen), Sebastian Ohm (Attendorn), Jochen Ritter MdL (Olpe), Dr. Barbara Schäfer (Kirchhundem), Hartmut Schauerte (Kirchhundem), Maximilian Völkel (Lennestadt)

Ersatzdelegierte

Hubert Brill (Lennestadt), Markus Bröcher (Olpe), Bernadette Gastreich (Finnentrop), Michael Färber (Kirchhundem), Werner Figge (Olpe), Georg Melcher (Drolshagen), Tobias Puspas (Lennestadt), Elvira Schmengler (Olpe), Marion Schwarte (Attendorn), Ann-Sophie Siebert (Olpe)

 

BEZIRKSVERSAMMLUNG

Delegierte

Rosi Assmann-Epe (Lennestadt), Rita Balve-Epe (Lennestadt), Max Beckmann (Olpe), Markus Bröcher (Olpe), Anja Fuchs (Attendorn), Carlos Guel-Vega (Attendorn), Helena Hasenau (Finnentrop), Dr. Franz-Josef Lenze (Lennestadt), Markus Meyer (Finnentrop), Florian Müller (Drolshagen), Paul Rademacher (Wenden), Jochen Ritter MdL (Olpe), Markus Scherer (Wenden), Georg Schulte (Attendorn), Christian Schwermer (Kirchhundem), André Sondermann (Finnentrop), Dr. Herbert Stelling (Lennestat), Elisabeth Strotkemper (Attendorn), Mechthild Voß (Drolshagen), Jürgen Wittstock-Fretter (Kirchhundem)

Ersatzdelegierte

Hubert Brill (Lennestadt), Karl-Josef Cordes (Kirchhundem), Marile Feldmann (Olpe), Josef Geuecke (Lennestadt), Manfred Kattenborn (Lennestadt), Georg Melcher (Drolshagen), Sandra Ohm (Drolshagen), Elvira Schmengler (Olpe), Dr. Barbara Schäfer (Kirchhundem), Rüdiger Schnüttgen (Olpe), Christin Schwermer (Kirchhundem), David Tofote (Attendorn), Maximilian Völkel (Lennestadt), Bernd Willmes (Olpe)

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06.02.2021
Hildegard Hansmann-Machula hält Kandidatur nicht aufrecht
Kreis Olpe. Nachdem sich die meisten Stadt- und Gemeindeverbände im CDU-Kreisverband Olpe bereits um den Jahreswechsel herum zu den parteiinternen Bewerbungen um die Kandidatur für das Bundestagsmandat positioniert hatten, hat nun auch das nach dem Kreisparteitag höchste Gremium der hiesigen Christdemokraten ein Votum abgegeben. Von 38 schriftlich und geheim abgegebenen Stimmen konnte Florian Müller 29 auf sich vereinen, auf Hildegard Hansmann-Machula entfielen fünf, auf Kerstin Brauer und Paul Rötz jeweils zwei. Vorausgegangen waren Anfang Dezember mehrere Vorstellungsrunden, in denen unter den momentanen Restriktionen sowohl die Bewerberinnen und Bewerber Gelegenheit hatten, sich und ihre Vorstellungen darzustellen, als auch die Parteifreundinnen und -freunde, sich einen Eindruck zu verschaffen und ihnen bei Bedarf „auf den Zahn zu fühlen“. Die abschließende parteiinterne Entscheidung fällt in einer Aufstellungsversammlung, die gemeinsam mit der CDU des Märkischen Kreises durchgeführt wird; denn der Bundestagswahlkreis 149 erstreckt sich u. a. bis nach Lüdenscheid. Dazu der Olper CDU-Kreisvorsitzende Jochen Ritter: „Das Votum des Kreisvorstands nimmt nichts vorweg, hat gleichwohl Gewicht. Ich habe mit allen, die sozusagen im Rennen sind, als auch dem Vorsitzenden des CDU-Kreisverbands Mark Thorsten Schick aus Iserlohn telefoniert. Hildegard Hansmann-Machula zieht aus dem Ergebnis die Konsequenz, die sie von vornherein angekündigt hat, nämlich sich im Falle eines eindeutigen Ergebnisses zurückzuziehen. Kerstin Brauer will weiter im südlichen MK für sich werben, Paul Rötz sieht der Aufstellungsversammlung entgegen. Dazu werde ich einladen, sobald die beteiligten Verbände die Bedingungen für angemessen halten, um eine solche Veranstaltung vertreten können.“
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22.12.2020
 Attendorn/Olpe. Der CDU-Kreisverband hat heute fristgerecht beim Verwaltungsgericht Arnsberg Klage gegen den Beschluss des Rates der Stadt Attendorn eingelegt, die Kommunalwahl im Wahlbezirk 2 (Mooskamp, Mecklinghausen, Repe) zu wiederholen. Dort sind bei der Wahl zur Stadtverordnetenversammlung Fehler passiert, die jedoch am Wahltag selbst unverzüglich weitgehend korrigiert wurden. Im Endeffekt ist eine einzige Stimme im Zweifel gegen den Willen des bzw. der Wahlberechtigten unberücksichtigt geblieben. Daran kann die Gültigkeit des ursprünglich festgestellten Wahlergebnisses nach Ansicht des von der Stadt Attendorn eingeschalteten Gutachters Prof. Dr. Frank Bätge nicht scheitern. Dieser Meinung schließt sich die CDU in Attendorn ausdrücklich an. Dementsprechend will die CDU das von den Wählerinnen und Wählern im September abgegebene Votum ernst nehmen und, nachdem sich der Rat im November endlich konstituiert hat, auf die Bewältigung der vielfältigen Herausforderungen konzentrieren, die diese schwierige Zeit für die Hansestadt und ihre Bürgerinnen und Bürger mit sich bringt.

 

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28.10.2020
Wenn die Länder der Bundeskanzlerin nicht folgen, wird es in Deutschland ähnlich schlimm wie in Spanien und Italien im Frühjahr
Südwestfalen. Sehr besorgt zeigte sich der südwestfälische CDU-Europaabgeordnete und gesundheitspolitische Sprecher der größten Fraktion im Europäischen Parlament (EVP-Christdemokraten) Dr. med. Peter Liese über den Anstieg der Coronatoten in Deutschland. „In den letzten Wochen haben wir sehr viel über Infektionszahlen gesprochen und viele haben die steigenden Infektionszahlen verharmlost, weil es ja hieß, dass wenige Menschen sterben. Seit heute wissen wir, dass sich das ändert. Mit 85 haben wir mit Abstand die höchste Zahl der Toten seit Mai erreicht und das lässt nichts Gutes ahnen, denn die Todeszahlen steigen immer mit einem Abstand von zwei bis drei Wochen zu den steigenden Infektionszahlen. Dies haben wir sowohl in Deutschland als auch im europäischen Ausland gesehen. Wenn die Ministerpräsidenten den Vorschlägen der Bundeskanzlerin heute nicht folgen, wird Deutschland endgültig seine bisherige Stellung als Land verlieren, das die Coronakrise relativ gut bewältigt hat. Es ist überhaupt nicht auszuschließen, dass es in Deutschland in wenigen Wochen pro 100.000 Einwohner so viele Todesfälle gibt wie in Spanien und Italien im Frühjahr. Wir sehen in anderen europäischen Ländern, zum Beispiel in Belgien und Tschechien, dass das Virus völlig außer Kontrolle geraten- und dass das medizinische System schon überlastet ist. Wir Deutschen sollten nicht so hochmütig sein zu glauben, dass uns das nicht passieren kann. Wir haben zwar viele freie Intensivbetten, aber es fehlt an qualifizierten Pflegekräften. Deswegen muss jetzt dringend gehandelt werden. Wir müssen den Monat November nutzen, um in eine Situation zu kommen, wo man das Infektionsgeschehen wieder nachverfolgen kann. Dann werden wir, zumindest unter Einschränkungen, ein schönes Weihnachtsfest haben und im Frühjahr, wenn dann nach meiner Einschätzung der Impfstoff verfügbar ist, nicht so viel zu bereuen haben,“ so Liese abschließend.

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19.10.2020
Olpe.  Der geschäftsführende CDU-Kreisvorstand hat sich nach dem angekündigten Rückzug von Dr. Matthias Heider MdB aus der Bundespolitik auf einen Weg verständigt, wie aus seiner Sicht ein neuer Kandidat bzw. eine neue Kandidatin „gekürt“ werden soll. Man möchte sich einen Monat Zeit nehmen, um Bewerbungen aus dem Kreisverband oder Vorschläge der dazugehörigen Verbände und Gliederungen entgegen zu nehmen. Die Bewerber bzw. Bewerberinnen sollen dann an zwei Abenden Gelegenheit bekommen, sich den CDU-Mitgliedern vorzustellen. Soweit es die Pandemie zulässt, sind Präsenzveranstaltungen vorgesehen, ansonsten soll die Vorstellung digital erfolgen. Noch vor Weihnachten soll der Kreisvorstand tagen und sich ebenfalls einen Eindruck von den Bewerberinnen und Bewerbern verschaffen. Dazu der Kreisvorsitzende Jochen Ritter MdL: „Ziel ist es, mit einem starken Kandidaten bzw. einer starken Kandidatin in die gemeinsame Aufstellungsversammlung mit dem CDU-Kreisverband Mark zu gehen.“ Die finale Veranstaltung soll im Laufe des Monats Januar durchgeführt werden. Die Bundestagswahl findet im September 2021 statt.

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09.10.2020
Die Kreisvorsitzenden Ritter (Olpe) und Schick (Mark) danken Matthias Heider
Olpe/Lüdenscheid/Berlin.  „Unser gemeinsamer Bundestagsabgeordneter Dr. Matthias Heider hat uns, die Vorsitzenden der CDU-Kreisverbände Olpe und Mark, in dieser Woche darüber informiert, dass er keine erneute Kandidatur für den Bundestag anstrebt und deswegen bei der Bundestagswahl im Herbst nächsten Jahres nicht wieder als unser Kandidat im Wahlkreis Olpe/Märkischer Kreis I antreten wird“, dies teilen Jochen Ritter MdL und Thorsten Schick MdL mit.

Matthias Heider: „Die Bürgerinnen und Bürger haben mich bei den letzten drei Bundestagswahlen jeweils mit großer Mehrheit direkt in den Deutschen Bundestag gewählt. Dafür und für die große Unterstützung in allen Städten und Gemeinden bin ich dankbar. Ich habe mich gerne für unseren Wahlkreis im südlichen Sauerland eingesetzt. Nach drei Wahlperioden werde ich mich jetzt wieder meinem Beruf als Rechtsanwalt in vollem Umfang widmen.“

Jochen Ritter: „Matthias Heiders Entscheidung kommt für viele überraschend, ist aber lange gereift. Am Ende seiner dritten Wahlperiode wird der zwölf Jahre lang mit großem Engagement die Anliegen des Wahlkreises in Berlin vertreten haben.

Sein Einsatz für die Bürgerinnen und Bürger, die mittelständisch geprägte Wirtschaft unserer Region und damit auch für gute Arbeitsplätze hat seine mit Leidenschaft ausgeübte Abgeordnetentätigkeit geprägt. In unserem Kreisverband haben wir ihn über die Jahre als fachlich beschlagen und persönlich integer kennen und schätzen gelernt. Für seinen Einsatz und die gute Zusammenarbeit bedanke ich mich, für die Zukunft wünsche ich alles Gute. Was die Nachfolge angeht, werden wir uns kurzfristig in der CDU des Kreises Olpe beraten und das Verfahren für die Aufstellung eines neuen Kandidaten mit der CDU Mark abstimmen."

 

Thorsten Schick: „Zunächst einmal gilt Matthias Heider ein großer Dank für seine geleistete Arbeit in Berlin für das Sauerland. Als Anwalt der Bürgerinnen und Bürger, der heimischen mittelständischen Unternehmen und deren vielen Beschäftigten bewegte Matthias Heider in schwierigen wirtschaftlichen Zeiten viel für unsere Region. Er richtete seinen Blickwinkel immer wieder auf die Sorgen und Nöte auch des produzierenden Gewerbes vor Ort und stand in Berlin stets für eine industriefreundliche Politik auf Bundesebene ein. Seinen Entschluss, sich beruflich neuen anwaltlichen Schwerpunkten zu widmen, respektiere ich und wünsche ihm und seiner Familie weiterhin alles Gute. Ich freue mich, dass Matthias Heider sich auch weiter für die Ziele der CDU engagieren wird.“ 

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09.10.2020
Konrad-Adenauer-Medaille für Wilma Ohly
Höchste Auszeichnung der Senioren Union an langjährige Vorsitzende verliehen
Der Vorschlag der Senioren Union des Kreises Olpe, ihre langjährige Vorsitzende in besonderer Weise zu ehren, war bei der Bundes-Senioren-Union auf fruchtbaren Boden gefallen. Der CDU-Kreisvorsitzende Jochen Ritter hatte wiederum deren Vorsitzenden Prof. Dr. Otto Wulff dafür gewinnen können, sich der Angelegenheit persönlich anzunehmen. So fand sich dafür Corona-bedingt eine überschaubare Runde auf dem Biggeschiff MS Westfalen für eine kleine Feierstunde zusammen, an der aus dem Kreis Olpe auch der ehemalige Staatssekretär im Bund Hartmut Schauerte, der amtierende Landrat Frank Beckehoff und der großer Mehrheit wieder gewählte Olper Bürgermeister Peter Weber teilnahmen. Ebenso ließen es sich der Landesvorsitzende und der Bezirksvorsitzende der Senioren Union, Helge Benda und Eberhard Bauerdick nicht nehmen, an dieser besonderen Ehrung teilzunehmen. Otto Wulff bezeichnete die Erfahrung der älteren Generation für die Gesellschaft und Politik unverzichtbar. Er würdigte das Wirken seiner Kollegin im Bundesvorstand der Senioren Union als beispielhaft: „Wilma Ohly engagiert sich seit Langem in unterschiedlichen herausgehobenen politischen und sozialen Funktionen ehrenamtlich für unser demokratisches Gemeinwesen.“ Die so geehrte nahm den Ball auf und erinnerte an die ihre Zeit als Bürgermeisterin der Kreisstadt Olpe, während der sie an der Seite ihres Ehegatten auch Schützenkönigin war. „Mir kommt es besonders darauf an, dass die unterschiedlichen Generationen miteinander im Gespräch bleiben und Politik gemeinsam gestalten.“ Daran knüpfte Jochen Ritter an, als er auf Ohlys unermüdlichen Einsatz nicht zuletzt in Wahlkampfzeiten hinwies: „Sie sind ein politisches Perpetuum Mobile, von dessen scheinbar unerschöpflicher Energie viele zehren und dessen große Kraft viele mitreißt.“ Hartmut Schauerte stellte schließlich Wilma Ohly in eine Reihe mit Elsbeth Rickers, die nach dem Zweiten Weltkrieg bis in die achtziger Jahre die Politik im Kreis Olpe und darüber hinaus geprägt hatte.

15.09.2020
Erste personelle Weichenstellungen nach der erfolgreichen Wahl
(Kreis Olpe) Schon am ersten Tag nach der Kommunalwahl traf sich die neue Faktion der CDU im Kreistag. Kreisvorsitzender Landtagsabgeordneter Jochen Ritter hatte eingeladen. Sein Rückblick auf die Wahl fiel ausgesprochen positiv aus. Er lobte das Engagement in den Parteigliederungen. Erleichterung war ihm anzumerken, dass alle Wahlbezirke bei der Wahl zum Kreistag auf die CDU entfallen und die absolute Mehrheit trotz leichter Verluste stand. Auch wenn offizielle Fraktionssitzungen erst mit Beginn der neuen Wahlperiode ab 1. November stattfinden dürfen, hatte sich die neue Fraktion schon mit Vorbereitungen zu wichtigen Entscheidungen zu befassen. Auf der Basis der einstimmig angenommenen Geschäftsordnung rief Jochen Ritter zur Wahl des Fraktionsvorsitzenden auf. Hier wurde der bisherige Vorsitzende Wolfgang Hesse erneut vorgeschlagen und einstimmig gewählt. Mit Michael Hecken aus Wenden und Marion Schwarte aus Attendorn bleiben auch beide Stellvertretern im Amt. Heribert Burghaus aus Olpe wird weiterhin die Aufgabe des Schriftführers wahrnehmen, Holger Mester aus Lennestadt die des Verantwortlichen für die Fraktionskasse. Der wiedergewählte Vorsitzende betonte, dass der gesamte Vorstand sich zur Mitte der Wahlperiode erneut dem Votum der Gesamtfraktion stellen werde. Eine überraschende Personalentscheidung trafen die 25 Fraktionäre anschließend. Für den ausgeschiedenen 1. Stellvertretenden Landrat Dietmar Meeser kann die CDU Fraktion mit ihrer absoluten Mehrheit erneut einen Kandidaten vorschlagen. Die Wahl fiel auf Sandra Ohm. Die Drolshagenerin war 2017 für Benedikt Ackerschott in den Kreistag nachgerückt und hatte sich schnell durch Kompetenz und Fleiß das Vertrauen ihrer Fraktionskollegen erarbeitet. Als erst kürzlich gewählte kulturpolitische Sprecherin konnte sich bereits eigene Akzente setzten. „Wir freuen uns, mit Sandra Ohm dem Kreistag ein wirklich überzeugendes personelles Angebot zur Entscheidung vorzulegen“, so Fraktionschef Wolfgang Hesse. In der Fraktionssitzung am 2. November unmittelbar vor der konstituierenden Sitzung des Kreistages wird die Fraktion alle bis dahin nur unter Vorbehalt getroffenen Entscheidungen auch formal in Kraft setzen.
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